Beiträge von froileinK

    Es muss passen- das Thema muss mir zusagen, die Fotos und das Design müssen ansprechend gestaltet sein und der Schreibstil entscheidet mit, ob ich einem Blog folge oder nicht. Aber wenn ich ehrlich bin, am meisten entscheiden die Fotos:-)

    ich habe erst nach dem ersten Blogjahr eine Facebookseite eingerichtet. mein Hauptaugenmerk lag und liegt neben meinem Blog auf Instagram, wobei ich dort mehr poste und nicht immer das, was auf meinem Blog gleichzeitig passiert.
    Meine Facebookseite tut sich eher schwer follower zu bekommen. Ich hoffe das liegt nur daran, dass ich beim facebook algorythmus nicht richtig durchsteige- und nicht, dass meine Seite grottig ist :-)

    Also unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik finde ich keine recht klare Definition.


    Es ist generell so, dass die Bücher oftmals Dinge anders definieren, als einige/viel in der Gesellschaft sie sehen.


    Sieht man ja schon am ersten Beitrag in diesem Thread. Tenzi sieht Beleidigungen als negative Kritik, ich sehe sie nicht als Kritik sondern als Beleidigung. Ist halt so XD


    Im Alltag verwischen Grenzen sehr schnell. In den Letzten Jahren kamen durch Businessmarketing und co viele neue Begriffe dazu, einige wurden für bestimmte bereiche umgedeutet, andere teilweise erweitert- ein sprachliches Wirrwarr.


    Für mich setzt sich das wie folgt zusammen:
    "das dieht gut aus, aber an der stelle fände ich es sinnvoll auf diese Art und weise nachzubessern,.." = Konstruktive Kritik
    "dies, das und jenes sieht gut aus, das und jenes nicht" (oder erst das schlechte dann das gute) = Kritik
    " das sieht ziemlich gut aus, mir gefällt dass...." = positive Kritik
    " das ist ziemlich schlecht, es ist dir nicht gelungen,...."= negative Kritik
    " Voll scheiße, geh sterben..." = Beleidigung

    Darum holen wir uns immer die zustimmung von BEIDEN- Eltern und KINDERN. Wir sind als Jugendhaus (das auch Kinderangebote hat) nunmal auf Fotos angewiesen- wenn beide zustimmen, sehe ich die sache nicht mehr ganz so kritisch. (zumal die meisten meiner Besucher über 7 Jahre sind und folglich auch mitentscheiden dürfen- oder eben weit über 12 und damit sowieso frei entscheiden (hier dient die elterliche einverständniserklärung lediglich zum Backup).
    Anders ist das bei Facebook Bilderfluten von Kindern, die sicher nichteinmal äußern können, ob sie überhaupt fotografiert werden möchten- zudem sind die Kinder hier meist auch nicht anonym oder aus der Ferne abgebildet- sondern ganz oft steht unter Marie trullallas Status: " unsere kleine sahram-Marie ist..." und somit ist das nichtmehr nur irgendein kind, das auf einem Foto im Eck zu sehen ist, sondern das ist sarah marie trullalla.

    bloggen ist für mich ein schönes Hobby, ein toller zeitvertreib und ein gutes Übungsfeld um meine Fotofähigkeiten zu verbessern (und mein Zeitmanagement :-D)


    DIE Bloggerszene gibt es für mich nicht- ich nehme es eher als eine Summe von kleinen Interessenszusammenballungen mit zig überschneidungspunkten, Überlappungen und Facetten wahr. Da gibt es die, die fröhlich in ihrem digitalen Sandkasten rumplanschen und sich über positiven Zuspruch und lob freuen, und das ganze nur machen, weil es ihnen irgendwie freude macht. Dann gibt es die Hardcore Businessblogger bei denen jeder beitrag gefühlt nur noch mit "warum dein blog keine Leser abbekommt...", "warum du für immer ein unerfolgreicher Blogger sein wirst" und solchen überschriften rausdonnern- während sie krampfhaft versuchen dir das neuste tollste und beste ebook der welt für unschlagbare 99,98 anzudrehen. Es gibt die Fashionblogger, die so gehypt wurden, dass die hälfte ihres kleiderschranks nur noch aus #Sponsored zu bestehen scheint. Die die über emotionales schreiben und mit den Lesern in Kontaktbleiben und die die scheinbar nie auf irgendeinen kommentar antworten- und natürlich noch 10000 andere Typen.

    ich habe mich auch immer an den Paragraphen 22 und 23 KunstUrhG gehalten- Menschen die zufällig ins Bild rennen, während ich eine Aufnahme mache habe halt pech :-D nee, im Ernst da ich auch für eine Mittelaltergruppe fotografiere wäre es utopisch alle Gesichter zu verpixeln, besonders da ich rechtlich ziemlich save bin. Etwas strikter bin ich bei Bildern von Minderjährigen- auch wenn sie nur beiwerk sind- für die Arbeit geht aber mal gar nix ohne einverständiserklärung- im besten Falle von eltern und Jugendlichem- da die Eltern in diesem Falle nur kommisarisch für den Jugendlichen entscheiden.

    Ich hatte bisher weder unerwünschte Besuche noch Anrufe- über eine Webseite, die mein Liebster betreibt wurde wir einmal angerufen- das war dann aber auch eine Anfrage, die dem Zweck der Seite entsprach- also auch kein Problem. Ehrlich, lieber riskiere ich einen Werbeanruf als eine fette Abmahnung- ersteres kann ich nämlich unter dem bereich "blocked numbers" auf mein Handy schieben uns bekomme nie wieder was davon zu hören:-)

    jaja, das liebe wikipedia :-) das Hatte ich gerade auch aufgerufen :D - in der praktischen gesprächsführung wird kritik und feedback dennoch sehr oft vermischt- der Kritik liegen klare (oftmals auch beiden seiten bekannte) maßstäbe zugrunde. Feedback fußt auf den gleichen Maßstäben, ist aber anders als Kritik weicher formuliert. neben der reinen Sachebene wird hier umsichtig argumentiert. Zumindest gibt es in unserer Einrichtung die Losung- Feedback ist die bessere Kritik :-D


    edit: wobei sowohl feedback als auch kritik in ihrer ursprünglichen Idee wertneutral sind- lediglich unsere Gesprächskultur hat dem Feedback ein positiveres Image verpasst. Im betrieblichen Bereich spricht heute kaum mehr jemand von Kritik- zumindest nicht ohne das heilige "konstruktiv" vorne an zu hängen...

    Kritik und Feedback ist reine definitionssache- und selbst bis in die höchsten businesskreise ist nicht so ganz trennscharf klar, was kritik nun vom Feedback unterscheidet.
    Für mich ist Kritik nicht per se negativ- immerhin gibt es ja auch positive Kritiken ;-)

    1,5 Stunden? Das finde ich echt viel!! Wobei ich eben lieber immer ein bisschen länger am Stück was für den Blog mache dafür aber nicht jeden Tag.


    nunja, ich "arbeite" auch nicht jeden Tag irgendwas für den Blog- meistens ist es aufs Wochenende konzentriert- Backen, Fotos machen, fotos bearbeiten, Blogposts schreiben, Facebookbeiträge vorplanen, via Instagram potentielle InstaLove- Accounts anfragen, Ideen sammeln,.... da kommt summa sumarum schon einiges zusammen

    Bei mir ist es eher unstrukturiert, da ich recht frisch ne Vollzeitstelle angenommen habe und keinen festen Tag unter der Woche mehr frei habe fürs Bloggen. also läuft viel so nebenher. Wenn ich Licht habe fotografiere ich, wenns dunkel ist schreibe ich. pro Tag komm ich im schnitt schon auf 1,5 Stunden.