Beiträge von Claudia

    Mal eine umgekehrte Anfrage: Bitte nehmt Literasophie und Herz, Kopf, Feder wieder raus bei den Partnerseiten. Die Partnerseite schaut sich ohnehin kaum einer an, daher nimmt sie mir nur Platz in der Navigation weg, weshalb ich sie aus meinen Blogs entferne.

    Bei den meisten meiner Blogs mache ich das auch so, dass ich ohne Plan schreibe. Bei Literasophie hat es sich so ergeben, da ich irgendwann einen ganzen Stapel Rezensionen hatte. Mehr als eine pro Woche wollte ich nicht bringen, und nun habe ich momentan immer vier bis fünf Rezensionen fertig und lasse sie Sonntags automatisch online gehen. Das ist praktisch, wenn ich mal nicht so viel Zeit habe, zu schreiben, dann bleibt trotzdem eine gewisse Regelmäßigkeit erhalten. Andere Blogs bekommen auch mal nur einen Post in einem Monat und ein andermal drei in einer Woche.

    Habe ich nur bei Literasophie, da kommt derzeit jeden Sonntag eine neue Rezension online, hat sich so ergeben, als ich eine Zeit lang sehr viel gelesen bin und vorgeschrieben habe, da habe ich angefangen, die Beiträge für Sonntag vorzuplanen.

    Der Werbelink soll ja trotzdem geschaltet werden, so wie ich es verstehe, und dazu noch ein Nichtwerbelink zur selben Amazonseite, und das finde ich persönlich überflüssig, solange alles korrekt gekennzeichnet ist. Ich habe bei mir im Blog nur die Partnerlinks, völlig transparent. Darunter noch einmal denselben Link in Nichtpartnervariante zu setzen, finde ich nach wie vor überflüssig, mitunter können zwei Links zum selben Produkt auch eher verwirren. Mich würde es wohl bei anderen verwirren, ich bin leicht verwirrbar ;-). Hinzu kommt, dass man sich dann eine schlaue Kennzeichnung ausdenken müsste.
    Link 1 *Werbung
    Link 2 ohne Werbung
    Klicke ich beide an und lande auf derselben Seite, würde ich mir als Ottonormalnutzer denken: Hä?
    Erklärt man hingegen direkt bei den Links, dass man beim einen eine Provision bekommt und beim anderen nicht, muss man aufpassen, dass es nicht als Aufforderung verstanden wird, über den Provisionslink einzukaufen, denn das würde das Partnerprogramm verbieten.


    Gedanken habe ich mir natürlich gemacht, über alle möglichen Aspekte, die bei einem Blog wichtig sind, inklusive der Frage ob und wie ich Partnerlinks integriere und wie ich sie am besten kennzeichne. So wie es bei mir ist passt es für mich, Benennung und Kennzeichnung der Links unter meinen Rezensionen sind eindeutig. Die Rezensionen sind trotzdem unabhängig.

    Ich finde, einen zweiten Link braucht es da nicht unbedingt, für den Leser ist es ja nicht teurer, er hat dadurch keinen Nachteil. ich finde es nur wichtig, die Links entsprechend zu kennzeichnen. Auf jenen meiner Websites, auf denen ich Partnerlinks einsetze, steht das im Impressum und auch in der Datenschutzerklärung und ich kennzeichne die Links jeweils als Werbung. Der Leser ist ja trotzdem nicht gezwungen, draufzuklicken, und wenn er das mit der Werbung ganz doof findet, kann er ja immer noch den Titel des Produkts direkt bei Amazon eintippen.

    Ja, allerdings rechnet man in der Regel aufs Jahr, das kommt dann alles mit in die Steuererklärung. Für die brauchst du eine Einnahme-Überschussrechnung. Sprich du rechnest alle Einnahmen aus dem Jahr zusammen und alle Ausgaben, ziehst die Ausgaben von den Einnahmen ab, und was bleibt ist dein zu versteuernder Gewinn.

    Nein, du darfst dich nicht selbst bezahlen, du bist das Unternehmen, du zahlst dir keinen Lohn, den du geltend machen könntest. Da zählen nur Ausgaben für andere Mitarbeiter. Würdest du z.B. jemanden beauftragen, der Deine Artikel korrigiert, dann wäre das eine Betriebsausgabe.

    Zu Berlin kann ich nichts sagen, aber ein Gewerbeamt, ich glaube Stuttgart war es damals, hat Internet-Dienstleistungen als zu wenig präzise abgelehnt.


    17500 Euro bezieht sich nur auf den selbständigen Job, in dem Fall das Bloggen und ist die Grenze, bis zu der man als Kleinunternehmer gilt, also keine Umsatzsteuer abführen muss. Für die Frage, ob man ein Gewerbe anmelden muss oder nicht, ist der Betrag jedoch irrelevant.


    Gleich möglichst viel reinschreiben ist deshalb sinnvoll, weil du sonst für alles, was du dazu nimmst, dein Gewerbe ergänzen musst, und das kostet dann. Also wenn du dir jetzt z.B. vorstellen kannst, in ein, zwei Jahren Blogs für andere zu bauen, dann würde ich gleich Webdesign oder so was mit reinnehmen.

    Wenn es wirklich drückt und selbst Dumpingpreise okay sind, findest du vielleicht was bei Textbroker. Ein bisserl besser bezahlt ist content.de, aber auch nicht wirklich gut. Beide habe ich früher, als ich selbst Textaufträge bearbeitet habe, genutzt wenn es ganz eng wurde mit dem Geld, aber es sind selten tolle Aufträge und noch seltener gibt es gute Bezahlung.