Weiß nicht was ich von Anfrage halten soll

  • Erstmal solltest Du für Dich die Frage klären, ob Du einen Text übernehmen möchtest, den ein anderer geschrieben hat.


    Wenn Du damit kein Problem hast, frage nach, was genau sie sich vorstellen und schreibe, dass Du es nur machst, wenn Du es 1. als Werbung kennzeichnen und 2. den Link auf Nofollow setzen darfst. Wenn sie sich darauf nicht einlassen, ist das zwar keine Seltenheit, dann aber unseriös und schadet Deinem Blog, denn korrekt ist nunmal nur die Kennzeichnung und eine Verlinkung als Nofollow.


    Für mich wäre es nichts, weil ich nur selbstgeschriebene Texte oder Gastartikel von befreundeten Bloggern haben mag, aber das ist Einstellungssache.

  • Ich habe diese Anfrage auch erhalten und aus reinem Interesse weiter nachgefragt. Sie wollen keinen Nofollow Link und antworten dir darauf recht pampig mit "Es ist durchaus legal Dofollow Links zu setzen, da diese als nicht vergütet gelten. Als eine große Agentur müssen wir es ja wissen, denn wir dürfen und keine Patzer leisten. Das sagt Google dazu: Link. Und ihre Kollegin Maike hat es meiner Meinung nach wirklich schön zusammengefasst: Link.".


    Ansonsten finde ich den Artikel, den sie mir zugeschickt haben, eigentlich echt gut geschrieben.
    ABER: Sie schreiben ihn aus MEINER Perspektive. Also da kommt nirgendwo vor, dass der Text nicht von mir geschrieben wurde wie es beispielsweise bei Gastbeiträgen unter Bloggern der Fall ist. Also für den Leser soll es so aussehen, als hätte ich den Beitrag geschrieben und als wäre das meine Meinung. Und das finde ich absolut daneben.
    Ich werde denen morgen nochmal schreiben, dass ich das nicht gut finde und ob sie nicht noch eine Einleitung schreiben könnten, in dem klar wird, dass nicht ich den Beitrag geschrieben habe. Aber ich fürchte sie werden sich nicht darauf einlassen.

  • Do-Follow ist und war niemals illegal.

    Es hat auch niemand geschrieben, dass sie es wären, legal und korrekt ist nicht dasselbe. Nicht alles, was legal ist, ist deshalb auch korrekt. Und auch legal und unseriös ist nicht dasselbe.


    Korrekt ist es in meinen Augen, sich unter anderem auch an die Google Richtlinien für Webmaster zu halten. Und da verlangen Googles Guidelines nun mal nofollow-Links.
    https://www.sistrix.de/frag-si…nnzeichnet-werden-mussen/
    (und andere Artikel)


    Zitat:
    "Damit die Suchergebnisse nicht durch bezahlte Links beeinflusst und damit die Nutzer nicht getäuscht werden, fordern wir Webmaster nachdrücklich auf, für solche Links das Attribut nofollow zu verwenden. Die Richtlinien für Suchmaschinen schreiben bei bezahlten Werbelinks einen maschinenlesbaren Hinweis vor. Dies ist vergleichbar mit der Kennzeichnung von Werbung in Online- und Offlinemedien gegenüber den Verbrauchern. So werden beispielsweise ganzseitige Werbeanzeigen in Zeitungen häufig durch die Überschrift „Anzeige“ gekennzeichnet (Quelle: Google Richtlinien)"


    Seriös ist eine Anfrage für mich, wenn sie sich an solche Vorgaben hält. Das eigene Ranking kann mitunter darunter leiden, wenn man sich nicht an die Guidelines hält, aber jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er dieses Risiko eingehen möchte.


    Illegal = gesetzlich verboten sind dofollow-Links bei Werbeartikeln nicht. Korrekt sind sie deshalb meiner Meinung trotzdem noch lange nicht.
    Und seriös ist ein Angebot für mich, wenn es sich ebenfalls an solche Richtlinien hält. Auch darüber kann man sicher geteilter Meinung sein und das für sich anders definieren.


    Wie gesagt, kann jeder für sich entscheiden. Ich mache ohnehin keine Kooperationen, aber wenn ich es täte kämen für mich nur welche infrage, die nofollow-Links und eine Werbekennzeichnung akzeptieren.
    Wer das anders handhaben möchte, kann das ja gerne tun, muss jeder für sich entscheiden. Zumindest auf die Werbekennzeichnung würde ich aber bestehen, die ist nämlich auch gesetzlich vorgeschrieben: https://www.e-recht24.de/artik…s-bezahlte-blogposts.html

  • Ich habe diese Anfrage auch erhalten und aus reinem Interesse weiter nachgefragt. Sie wollen keinen Nofollow Link und antworten dir darauf recht pampig mit "Es ist durchaus legal Dofollow Links zu setzen, da diese als nicht vergütet gelten. Als eine große Agentur müssen wir es ja wissen, denn wir dürfen und keine Patzer leisten. Das sagt Google dazu: Link. Und ihre Kollegin Maike hat es meiner Meinung nach wirklich schön zusammengefasst: Link.".


    Ansonsten finde ich den Artikel, den sie mir zugeschickt haben, eigentlich echt gut geschrieben.
    ABER: Sie schreiben ihn aus MEINER Perspektive. Also da kommt nirgendwo vor, dass der Text nicht von mir geschrieben wurde wie es beispielsweise bei Gastbeiträgen unter Bloggern der Fall ist. Also für den Leser soll es so aussehen, als hätte ich den Beitrag geschrieben und als wäre das meine Meinung. Und das finde ich absolut daneben.
    Ich werde denen morgen nochmal schreiben, dass ich das nicht gut finde und ob sie nicht noch eine Einleitung schreiben könnten, in dem klar wird, dass nicht ich den Beitrag geschrieben habe. Aber ich fürchte sie werden sich nicht darauf einlassen.


    Siehe fett markiertes

  • Die fett markierte Passage zitiert eine Mail, und dass die Agentur schreibt, es sei legal, muss nicht zwingend bedeuten, dass zuvor Illegalität vorgeworfen wurde.




    Wenn es nicht einmal bezahlt ist, mag es zwar in Ordnung sein, einen dofollow-Link zu setzen, aber dann frage ich mich erst recht, was es einem selbst bringen sollte.


    Ich würde mich nicht drauf einlassen.

  • Das kann sein. Das ist mir auch klar.


    Nur gibt es genügend (Jung-)Blogger die den Unterschied zwischen Staat und Google nicht kennen.


    Mir ist es letztendlich egal.
    Da für mich die Google-Positionierung nicht wichtig ist...